KEI veröffentlicht Studie zu Transformationsfaktoren der industriellen Dekarbonisierung
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Die Industrie steht im Spannungsverhältnis zwischen Dekarbonisierung und Wettbewerbsfähigkeit. Das KEI hat dazu nun die Studie „Transformationsfaktoren für eine klimafreundliche Industrie" vorgelegt.
Die Untersuchung analysiert, welche technischen, wirtschaftlichen, regulatorischen und gesellschaftlichen Faktoren die Transformation hin zur klimaneutralen Industrie beschleunigen oder hemmen. Grundlage der Begleitstudie sind qualitative Interviews mit 30 Industrieunternehmen, die bereits CO₂-arme Technologien einsetzen.
Zentrale Ergebnisse der Studie
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Die Ergebnisse zeigen: Klimaschutz und Wettbewerbsfähigkeit müssen kein Widerspruch sein. Entscheidend sind verlässliche Standortbedingungen, die Investitionen in klimafreundliche Produktion wirtschaftlich tragfähig machen. Dazu zählen unter anderem wettbewerbsfähige Energiepreise, verfügbare Infrastruktur, Planungssicherheit sowie eine höhere gesellschaftliche Akzeptanz industrieller Transformationsprozesse.
Jakob Flechtner, Leiter des Kompetenzzentrums Klimaschutz in energieintensiven Industrien (KEI), sagt anlässlich der Veröffentlichung, dass die Transformation zur klimaneutralen Industrie weit mehr sei als eine technologische Herausforderung. Ob sie gelingt, entscheide sich am Zusammenspiel der Transformationsfaktoren.
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Unternehmen investieren nur dort, wo Energieversorgung, Infrastruktur, Nachfrage nach klimafreundlichen Produkten, gesellschaftliche Akzeptanz und regulatorische Rahmenbedingungen zusammenpassen.
Handlungsempfehlungen und weiterführende Infos
Die rund 70-seitige Publikation bündelt die Erkenntnisse in einem Wirkungsmodell und leitet konkrete Handlungsempfehlungen für Politik und Industrie ab. Auf der Publikationsseite stehen die Studie als barrierefreier Download, ein thematisches Erklärvideo sowie weiterführende Informationen zur Verfügung.
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Monica Villanueva
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