Das Kompetenzzentrum Klimaschutz in energieintensiven Industrien (KEI) berät energieintensive Industrien zu Fragen rund um das Thema Dekarbonisierung. Zudem wird das Kompetenzzentrum das BMU-Förderprogramm "Dekarbonisierung in der Industrie“ betreuen. Es ist damit ein wichtiger Ansprechpartner der Industrie bei der Umsetzung von Projekten zur Reduzierung und Vermeidung von prozessbedingten Emissionen mit dem Ziel der Treibhausgasneutralität bis 2050. 

Neben der notwendigen Energieeffizienzsteigerung und dem Einsatz erneuerbarer Energien ist in den energieintensiven Industrien auch die Reduktion von prozessbedingten Emissionen notwendig, um das Ziel der Treibhausgasneutralität 2050 zu erreichen. Dies erfordert häufig die Umstellung ganzer Prozessketten unter Einsatz von erneuerbaren Energieträgern. 

Das Kompetenzzentrum als Think Tank unterstützt Unternehmen der energieintensiven Industrien bei der Bewältigung dieser komplexen Aufgabe als Wissensvermittler, Stakeholder-Plattform, Impulsgeber und künftig als Projektträger für das BMU-Förderprogramm "Dekarbonisierung in der Industrie“. 

Das Kompetenzzentrum berät zudem die Politik bei der strategischen Ausrichtung des zukünftigen Förder- und Regulierungsrahmens und arbeitet eng mit Wissenschaft, Wirtschaft und Zivilgesellschaft zusammen.

Durch die Ansiedlung am Standort Cottbus leistet das KEI einen aktiven Beitrag zur Strukturentwicklung in der Lausitz. Das Kompetenzzentrum agiert deutschlandweit und richtet sich insbesondere an die Branchen Stahl, Chemie, Zement, Kalk und Nicht-Eisen-Metalle sowie weitere relevante Teile der energieintensiven Industrien mit prozessbedingten Emissionen, die vor großen Herausforderungen bei der Erreichung der Klimaschutzziele stehen.