KEI rückt klimafreundlichen Industriewandel auf Hannover Messe 2026 in den Fokus
Copyright: KEI | Jens Jeske
Das Kompetenzzentrum präsentierte sich erneut auf der Weltleitmesse der Industrie. Am Gemeinschaftsstand der Hauptstadtregion Berlin-Brandenburg zeigte das Team, wie klimafreundliche Industrietransformation konkret gelingen kann.
Die Hannover Messe fand vom 20. bis 24. April 2026 unter dem Leitthema „Think Tech Forward" statt und setzte wichtige Impulse für die Industrie von morgen. Das KEI nutzte die Plattform für den direkten Austausch mit Vertreter*innen von Industriefirmen, Branchenverbänden sowie Wirtschaftspolitik über innovative Lösungen für eine CO₂-neutrale Grundstoffproduktion – etwa zu Künstlicher Intelligenz, klimaneutralen Technologien oder Energie- und Industrieinfrastruktur.
Passgenaue Förder- und Beratungsangebote rund um den Klimaschutz
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Um die Transformation der Industrie weiter voranzutreiben, bot das KEI-Team unter der Leitung von Jakob Flechtner vor Ort passgenaue Förder- und Beratungsangebote. Die Fachleute aus den Bereichen Projektförderung, Think Tank, der Nationalen Kontaktstelle EU-Innovationsfonds (NKS IF) sowie des Clusters Dekarbonisierung der Industrie (CDI) suchten gezielt das Gespräch mit den Messegästen. Als Geschäftsbereich der Zukunft – Umwelt – Gesellschaft (ZUG) war das Kompetenzzentrum am Gemeinschaftsstand der Wirtschaftsförderung Brandenburg (WFBB) vertreten.
Staatssekretär und Minister besuchten KEI-Stand
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Auch hochrangige politische Vertreter*innen besuchten den KEI-Messestand. Bereits am Eröffnungstag informierten sich Brandenburgs Ministerin für Wirtschaft, Energie, Klimaschutz und Europa, Martina Klement, und der Berliner Wirtschaftsstaatssekretär Dr. Severin Fischer persönlich über Projekte und Vorhaben zur Dekarbonisierung des Industriesektors. Am zweiten Messetag machte Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche im Rahmen ihres Presserundgangs Halt am WFBB-Gemeinschaftsstand, um sich über Neuigkeiten und Trends der Branche auszutauschen.
Fachvorträge und Podiumsdiskussionen
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Neben dem Messeauftritt engagierte sich das KEI aktiv im Konferenzprogramm. Ece Oyan, Referentin Think Tank und Strategische Vorhaben, hielt auf der Solution Lab Bühne einen Vortrag zu „Leitmärkten für klimafreundliche Grundstoffe: Perspektive der Industrie“ und gewährte erste Einblicke in eine kommende KEI-Studie mit konkreten Handlungsempfehlungen. Ihre Fachkolleg*innen María de la Garza und Baptiste Aguila beleuchteten praxisnah das Thema „Infrastruktur trifft Industrial Ecology: Bottlenecks vermeiden, Skills aufbauen“ und erläuterten, mit welchen Kompetenzen energieintensive Unternehmen ihre Material- und Stoffströme effizienter organisieren und Emissionen senken können.
Kathrin Wolf, Koordinatorin der NKS IF, nahm an einer Podiumsdiskussion auf der Bühne der Europäischen Kommission zum Thema „Europas industrielle Stärke: Wettbewerbsfähigkeit, Sicherheit und Resilienz“ teil. Sie verdeutlichte, wie die im Auftrag des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie vom KEI betriebene Nationale Kontaktstelle Unternehmen dabei unterstützt, in innovative Netto-Null-Technologien zu investieren.
CDI mit geführtem Messerundgang für Partnernetzwerk
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Das Cluster Dekarbonisierung der Industrie (CDI) war ebenfalls präsent: CDI Referent Matthias Heck stellte in seinem Fachvortrag „Dekarbonisierung der Prozesswärme – Pfeiler für die klimafreundliche Transformation der Industrie“ ein neu entwickeltes Web-Tool vor, das speziell kleinen und mittleren Unternehmen als Arbeitshilfe für emissionsarme Prozesswärme dient. CDI Clustermanagerin Dr. Ulrike Walter führte knapp 20 Interessierte auf einem Messerundgang zu ausgewählten CDI Partner-Ständen aus Industrie und Forschung. Der Partner Technology Walk bot die Möglichkeit für einen persönlichen Austausch an Stationen der Unternehmen Kyoto, SolydEra, Enertrag und des DLR-Instituts für CO₂-arme Industrieprozesse.
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