Nationale Kontaktstelle EU-Innovationsfonds informiert zur Bewertung der „Financial Maturity“
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Anträge auf Förderung aus dem EU-Innovationsfonds scheitern häufig am Kriterium der finanziellen Reife. Worauf die Gutachter*innen achten und welche Stolpersteine sich vermeiden lassen, erläuterte die Nationale Kontaktstelle nun online.
Finanzteil als zentrale Hürde im Verfahren
Unzureichend belegte Annahmen, fehlende Konsistenz zwischen den Dokumenten oder unrealistische Finanzierungspläne: Der finanzielle Teil der Antragstellung gehört zu den größten Herausforderungen im EU-Innovationsfonds. In diesem Bereich treten häufig Fehler auf, die regelmäßig zu Punktabzügen oder zum Ausschluss aus dem Verfahren führen. Antragstellende müssen nachvollziehbar darlegen:
- wie die Finanzierung des Projekts gesichert werden soll,
- wie realistisch Kosten- und Einnahmenannahmen sind,
- welche Risiken bestehen und wie diese abgesichert werden
- sowie wie der Weg zum Financial Close innerhalb der geforderten Fristen erreicht werden kann, d. h. bis zu dem Zeitpunkt im Projektentwicklungszyklus, an dem alle Projekt- und Finanzierungsvereinbarungen sowie Genehmigungen unterzeichnet sind und alle darin enthaltenen Auflagen erfüllt sind
Worauf kommt es bei den Finanzunterlagen an?
Die entscheidende Rolle bei der Bewertung der „Financial Maturity“ spielen die finanziellen Unterlagen des Förderantrags. Dabei betrachten die Gutachter*innen insbesondere den Business Plan, die Financial Information File (FIF), das Detailed Financial Model, den Finanzierungsplan und die Darstellung von Risiken.
In der Online-Session zeigte die Nationale Kontaktstelle EU-Innovationsfonds (NKS IF) Stolpersteine auf und gab praxisnahe Hinweise zu deren Vermeidung – mit dem Ziel, dass interessierte Unternehmen die finanzielle Reife ihrer Projekte überzeugender abbilden können.
Typische Stolpersteine sind:
Gut vorbereitet für den nächsten Förderaufruf
Ende 2026 wird voraussichtlich der nächste Förderaufruf des EU-Innovationsfonds veröffentlicht. Die NKS IF, die das KEI im Auftrag des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie betreibt, unterstützt interessierte Unternehmen bereits im Vorfeld mit Informationsveranstaltungen und individueller Beratung. So lassen sich grundsätzliche Fragen frühzeitig klären und die Antragstellung gezielt vorbereiten. Über kommende Veranstaltungen hält Sie der Newsletter der NKS IF auf dem Laufenden.
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