Neues KEI Kompakt: Interkonnektivität macht Europas Industrie wettbewerbsfähig
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Die zweite Ausgabe des KEI Kompakt befasst sich mit der europäischen Infrastrukturvernetzung als Strategie für klimafeste Grundstoffindustrien.
Das KEI veröffentlicht das Kompakt-Papier „Interkonnektivität macht Europas Industrie wettbewerbsfähig und klimafest“. Es analysiert, wie grenzüberschreitende Vernetzung der Energieinfrastruktur die Wettbewerbsfähigkeit und gleichzeitig die Dekarbonisierung der europäischen Grundstoffindustrie vorantreiben kann.
Vernetzte Infrastruktur als strategischer Vorteil
Europas Grundstoffindustrie steht im Dilemma zwischen Kostendruck und Klimaziele. Bislang planen nationale Energiesysteme weitgehend isoliert. Interkonnektivität – die grenzüberschreitende Vernetzung von Strom-, Wasserstoff- und CO₂-Netzen – könnte diesen Zielkonflikt auflösen.
Cluster und Hubs als operative Hebel
Industrielle Cluster und multimodulare Hubs fungieren als Knotenpunkte: Sie bündeln Nachfrage nach erneuerbarer Energie, Wasserstoff und CO₂-Management. Diese infrastrukturelle Verzahnung macht Investitionen wirtschaftlicher, fördert Innovation und steigert die Resilienz europaweit.
Bilanz: Bis zu 750 Milliarden Euro Einsparungen möglich
Studien von Ember, Fraunhofer und dem Joint Research Centre zeigen das Potenzial: Koordinierte europäische Infrastrukturplanung könnte zwischen 2030 und 2050 bis zu 750 Milliarden Euro einsparen, vorausgesetzt, die nationale und europäische Planung sind besser verzahnt, Cluster entstehen an wirtschaftlich sinnvollen Standorten, und es gelten einheitliche Investitionsregeln.
Die zentrale Frage lautet: Wie gestaltet Europa diese Infrastrukturwende und welche politischen Entscheidungen braucht es jetzt?
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Baptiste Aguila
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