KEI Kompakt: CO₂ aus der Atmosphäre holen
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Die neue Ausgabe von KEI Kompakt zeigt, welchen Beitrag die CO₂-Entnahme zur Bewältigung unvermeidbarer Restemissionen leisten kann, und erklärt, welche Rolle das Carbon Removal Certification Framework (CRCF) dabei spielt.
Selbst bei weitgehender Dekarbonisierung bleiben Restemissionen, die sich technisch kaum vermeiden lassen. Die neue Ausgabe von KEI Kompakt zeigt, welchen Beitrag die CO₂-Entnahme zur Bewältigung dieser Restemissionen leisten kann. Sie erklärt auch, welche Rolle das Carbon Removal Certification Framework (CRCF) dabei spielt.
Zwei Signale für die CO₂-Entnahme
Anfang Juli eröffnete das Berliner Unternehmen Ucaneo in Berlin-Marzahn eine Direct-Air-Capture-Anlage. Zwei Wochen später legte die Europäische Kommission ihren Entwurf zur Weiterentwicklung des EU-Emissionshandels vor. Beide Ereignisse zeigen: CO₂-Entnahme gewinnt in der europäischen Klimapolitik an Gewicht.
Das CRCF als Bewertungsrahmen
Das CRCF legt erste Zertifizierungsmethoden für permanente CO₂-Entnahmen fest. Sie reichen von Direct Air Capture mit Speicherung über BioCCS bis Pflanzenkohle. Damit schafft das CRCF erstmals einheitliche Regeln für Quantifizierung, Langzeitspeicherung und Nachhaltigkeit.
Was noch fehlt
Klare Systemgrenzen, verlässliches Monitoring und Regeln für Leckagen und Speicherverantwortung sind wichtig, um die Klimawirkung der Entnahmen abzusichern.
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Francesca Mirabella
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